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Blaulicht

Dramatische Personensuche bei Melbeck mit gutem Ende

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Melbeck. Der Alarm weckte schlimme Erinnerungen: Wo im Oktober 2024 der 19 Jahre alte Student Aurel S. ertrank, gab es am vergangenen Donnerstag wieder einen dramatischen Einsatz, wie die Freiwillige Feuerwehr Ilmenau berichtet:

„In der Nacht zum Donnerstag, den 13. August 2026, wurde die Feuerwehr Melbeck um 01:52 Uhr zur Unterstützung der Polizei und der Rettungshundestaffel bei einer Vermisstensuche alarmiert. Seit dem Vorabend wurde eine 15-jährige Urlauberin, die auf dem Campingplatz in Melbeck zu Gast war, vermisst.

Im Rahmen der Suche konnten die Einsatzkräfte der Rettungshundestaffel eine Spur aufnehmen, die an einem improvisierten Anleger an der Ilmenau auf Höhe des Friedhofs endete.

Um zu überprüfen, ob sich die Spur auf der gegenüberliegenden Uferseite fortsetzte, transportierte die Feuerwehr Melbeck die Einsatzkräfte der Rettungshundestaffel mitsamt Suchhund mit einem Schlauchboot über die Ilmenau. Eine Fortsetzung der Spur auf der anderen Uferseite konnte jedoch nicht festgestellt werden.

Daraufhin forderte die Polizei den Wasserrettungszug des Landkreises nach. Dieser setzte sich aus Kräften der DLRG, der Feuerwehrtaucher Lüneburg und des DRK Lüneburg zusammen. Die Feuerwehr Melbeck richtete für die anrückenden Einsatzkräfte einen Bereitstellungsraum auf dem Parkplatz am Friedhof ein und leuchtete diesen aus.

Nach der Übergabe der Einsatzstelle an die DLRG übernahmen deren Einsatzkräfte die weitere Suche mit Strömungsrettern. Die Feuerwehr Melbeck konnte daraufhin aus dem Einsatz herausgelöst werden und rückte mit ihren 13 Einsatzkräften um 05:15 Uhr wieder ein.

Neben der Feuerwehr Melbeck waren die Polizei, die BRH Rettungshundestaffel Hamburg, die DLRG, das DRK Lüneburg sowie die Feuerwehrtaucher Lüneburg an der Suche beteiligt. Die Suche blieb an diesem Tag ohne Erfolg.

Die Ermittlungen und weiteren Suchmaßnahmen der Polizei dauerten bis zum 14.08. an. Am Freitag konnte Entwarnung gegeben werden. Die 15-Jährige ist wohlauf, und die Suche konnte eingestellt werden.“

Text/Foto: Feuerwehr Melbeck