Wichmannsburg. Bei Bienenbüttel ist ein ICE mit zwei Pferden kollidiert. Dies berichtet die Feuerwehr Bienenbüttel:
Kollision auf der ICE-Strecke bei Wichmannsburg
Heute Vormittag um 11:16 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bienenbüttel zu einem schweren Zwischenfall auf der ICE-Strecke Hamburg–Hannover alarmiert.
Im Bienenbütteler Ortsteil Wichmannsburg kam es auf freier Strecke zu einem Zusammenstoß zwischen zwei entlaufenen Pferden und einem ICE, der auf dem Weg nach Karlsruhe war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Zug im Frontbereich erheblich beschädigt und kam etwa zwei Kilometer hinter dem eigentlichen Ereignisort zum Stehen.
Die alarmierte Feuerwehr verschaffte sich gemeinsam mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn umgehend ein Bild der Lage vor Ort. In enger Absprache wurden umfangreiche Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen eingeleitet, die sich sowohl auf den betroffenen Schienenabschnitt als auch auf die beschädigte Front des ICE erstreckten. Während dieser Arbeiten musste die Bahnstrecke in diesem Bereich voll gesperrt werden.
Die Reisenden im Zug wurden während des gesamten Vorfalls durch das Zugpersonal betreut. Nach Abschluss der Reinigungs- und Sicherungsmaßnahmen auf der Strecke konnte der verunfallte ICE langsam zurück in den Bahnhof Bienenbüttel fahren. Dort wurde ein Ersatz-ICE bereitgestellt, sodass die Passagiere ihre Reise in Richtung Karlsruhe fortsetzen konnten.
Nach aktuellen Informationen wurden bei dem Unfall keine Personen verletzt. Für die beiden kollidierten Pferde kam leider jede Hilfe zu spät.
Text/Foto: SK/Freiwillige Feuerwehr Bienenbüttel