Landrat ehrt Schülerinnen und Schüler der Apollonia-Schule für Friedensarbeit
Uelzen/Landkreis. Schülerinnen und Schüler der Apollonia Oberschule Uelzen haben sich im vergangenen Jahr an der Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. beteiligt. Der Vorsitzende des Kreisverbandes Uelzen Landrat Dr. Heiko Blume hat sich für diese aktive Friedensarbeit bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern persönlich bedankt und jeder und jedem Teilnehmenden eine entsprechende Urkunde überreicht. Darüber hinaus sprach Dr. Blume dem Kontaktlehrer Tim Bettray, auf dessen Initiative die Sammlung der Oberschülerinnen und Oberschüler zurückgeht, seinen Dank aus.
Landrat Dr. Heiko Blume und Schuldirektorin Imke Pape lobten die Schülerinnen und Schüler für ihre Teilnahme an der Sammlung „Ich habe mich für den Volksbund engagiert, um den Verstorbenen und Hinterbliebenen auf diese Weise meinen Respekt auszudrücken. Außerdem sollte es jeden etwas angehen, was damals geschah und wie viele Menschen sterben und leiden mussten“, begründete eine der Schülerinnen ihre Teilnahme an der Sammlung. Für viele der teilnehmenden jungen Menschen war es nach eigenem Bekunden wichtig, durch ihre Mitwirkung neue Erfahrungen sammeln und auf das Thema Krieg aufmerksam machen zu können. „Sich auf diese Weise zu engagieren und sozial aktiv zu werden, ist vorbildlich und verdient öffentliche Anerkennung“, lobte Landrat Blume. Auch Schuldirektorin Imke Pape würdigte die Beteiligung an der Sammlung: „Ich freue mich über die Bereitschaft unserer Schülerinnen und Schüler, sich immer wieder an der Aktion zu beteiligen.“
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, Gräber aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft als Mahnung für ein friedliches Miteinander aller Menschen zu erhalten und zu pflegen. Er führt diese Arbeit im direkten Auftrag der Bundesregierung durch. Dabei finanziert sich der Volksbund jedoch zum überwiegenden Teil aus Spendengeldern. Erst hierdurch wird eine eigenständige Jugend- und Schularbeit überhaupt möglich.
Unter dem Leitmotiv „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für Frieden“ beteiligen sich alljährlich über 10.000 junge Menschen an den Projekten des Volksbundes im In- und Ausland. Ausgehend von den Gräbern der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erfahren Jugendliche, dass Meinungsfreiheit, Wahrung der Menschenrechte, Demokratie und Frieden keine Selbstverständlichkeit sind, sondern das Engagement jedes Einzelnen erfordern. Mit seiner Jugend-, Schul-, und Bildungsarbeit will der Volksbund den kommenden Generationen verdeutlichen, dass die Erinnerung an das Schicksal der Toten dazu beiträgt, unsere Demokratie, die Achtung der Menschenrechte und gegenseitige Toleranz zu stärken.
Zu alledem haben die Schülerinnen und Schüler der Apollonia Oberschule Uelzen mit der Durchführung der Haus- und Straßensammlung 2025 ihren Teil beigetragen. Sie haben nicht nur zugeschaut, sondern mitgemacht und so ein Zeichen für den Frieden gesetzt.
Foto: Landkreis Uelzen