Kommunalwahl 2026: SPD Bad Bevensen stellt Wahlprogramm für Familien, Ehrenamt und eine starke Region vor
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Bad Bevensen. Die SPD hat ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2026 vorgestellt. Bei einer Veranstaltung diskutierten die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten mit den anwesenden Gästen über die Zukunft der Stadt Bad Bevensen, der umliegenden Gemeinden, der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf und des Landkreises Uelzen. Im Mittelpunkt des Programms stehen beste Bedingungen für Familien, bezahlbarer Wohnraum, ein starkes Ehrenamt, bessere Mobilität, eine zukunftsfähige Wirtschaft und der verantwortungsvolle Ausbau erneuerbarer Energien.
„Unsere Samtgemeinde lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen und füreinander da sind", erklärte Samtgemeindebürgermeisterkandidat Markus Krug mit Blick auf die Feuerwehren und das Ehrenamt. Die SPD ist deshalb gegen einen Rotstift bei Feuerwehr und Vereinen. Stattdessen müsse das Verhältnis zwischen Feuerwehr, Politik und Verwaltung wieder verbessert werden. Gerade in den vergangenen Debatten um die Feuerwehrgerätehäuser seien Respekt und Wertschätzung untereinander an einigen Stellen verloren gegangen, so die SPD. Es brauche deshalb eine verlässliche Zusammenarbeit und einen offenen Austausch.
Auch die erneuerbaren Energien waren Thema der Veranstaltung. Windkraft und Photovoltaik müssten nach Auffassung der SPD geordnet ausgebaut werden. Dabei sollten die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig beteiligt und die Abstände zur Wohnbebauung eingehalten werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Grundschulen und der Bildung. Die SPD will Schulen modernisieren, sichere Wege zu Schulen und Kindergärten gewährleisten und gute Betreuungsmöglichkeiten schaffen. Für Markus Krug ist dabei entscheidend, dass alle Kinder in der Region gute Bedingungen vorfinden. „Dazu gehört beispielsweise ein gesundes und bezahlbares Mittagessen an unseren Grundschulen", betonte der Samtgemeindebürgermeisterkandidat.
Für die Stadt Bad Bevensen will Bürgermeisterkandidat Dirk Baum die Interessen von Kindern und Jugendlichen stärker in den Mittelpunkt rücken. Die SPD setzt sich unter anderem für Kinder- und Jugendforen, mehr Treffpunkte und attraktivere Spielplätze ein. „Kinder und Jugendliche sollen nicht nur über ihre Zukunft reden, sondern ihre Umgebung auch konkret mitgestalten können", erklärte Baum.
Mit Blick auf Wirtschaft und Tourismus fordert die SPD ein Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen, ein Leerstandsmanagement und eine Weiterentwicklung des naturnahen Tourismus. Davon würden auch die Einwohnerinnen und Einwohner profitieren. Außerdem soll der Landkreis Uelzen als RadReiseRegion weiter gestärkt werden, indem bestehende Radwege saniert und neue Wege ausgebaut werden.
Auch bezahlbarer Wohnraum gehört zu den zentralen Anliegen der SPD. Wohnraum müsse langfristig geplant und in unterschiedlichen Größen geschaffen werden. Gleichzeitig müsse selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglicht werden. „Bezahlbares Wohnen darf keine Frage des Glücks sein“, sagte Dirk Baum. „Unsere Initiative für eine langfristige Planung bezahlbaren Wohnraums hat im Rat bislang keine Mehrheit gefunden. Dennoch werden wir uns weiterhin mit Nachdruck für dieses Ziel einsetzen.“
Die SPD weist zudem darauf hin, dass sie die Einwohnerinnen und Einwohner bei der Erstellung ihres Wahlprogramms beteiligt hat. In Bad Bevensen wurde dafür eine Online-Umfrage genutzt. Dabei wurde unter anderem gefragt, welche Themen den Menschen derzeit besonders wichtig sind und welche Ideen sie für die Region haben. Nach Angaben der SPD haben sich bereits knapp 100 Personen an der Umfrage beteiligt. Die Teilnahme ist weiterhin über spd-bevensen.de möglich. Die SPD freut sich auch weiterhin über Anregungen und steht für Fragen jederzeit zur Verfügung.
Besonders erfreut zeigt sich der SPD-Ortsverein über die Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl, die sich im Vergleich zur Wahl 2021 mehr als verdoppelt hat. „Auch wenn der Bundestrend einen anderen Eindruck vermitteln mag, zeigt sich vor Ort ein anderes Bild: Viele Menschen möchten für die SPD bei der kommenden Kommunalwahl kandidieren, weil es dabei ausschließlich um die Politik vor Ort geht", sagte Hannes Henze, Vorsitzender der hiesigen SPD. „In den vergangenen Jahren haben wir viel für unsere Region erreicht. Dieses Engagement vor Ort hat viele Menschen überzeugt und motiviert, sich nun selbst kommunalpolitisch einzubringen und für die SPD zu kandidieren. Wir freuen uns sehr über unser großes Team.“
