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Fördermittel für „Am Barkhagen“: Verwaltungsausschuss empfiehlt Bewerbung

  • Subtitle: Uelzen

Uelzen. Die Hansestadt Uelzen soll sich mit dem Straßenbau-Projekt „Am Barkhagen“ für das Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ bewerben. Das hat der Verwaltungsausschuss gestern dem Rat der Hansestadt Uelzen empfohlen. Der Rat tagt am kommenden Montag, 29. Juni.

Das Bauvorhaben passt nach Einschätzung der Stadtverwaltung zum Förderprogramm, weil die Straße „Am Barkhagen“ nicht nur erneuert, sondern zugleich klimaangepasst ausgebaut werden soll. Geplant sind mehr Grün, weniger versiegelte Flächen und eine bessere Versickerung von Regenwasser. Auch die Bepflanzung soll auf künftige Hitzeperioden und Starkregen ausgerichtet werden.

Der Bund hat das Förderprogramm neu aufgelegt. Es übernimmt bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Voraussetzung ist zunächst eine Projektskizze. Diese muss im sogenannten Interessenbekundungsverfahren bis zum 30. Juni beim Fördergeber eingehen. Das Verfahren läuft in zwei Stufen. Wird die Projektskizze ausgewählt, kann die Hansestadt Uelzen einen Förderantrag stellen. Mit einem Förderbescheid wäre ab der zweiten Jahreshälfte 2027 zu rechnen. Die bauliche Umsetzung ist derzeit für 2028 vorgesehen.

Grafik: Hansestadt Uelzen