SPD unterstützt Idee eines „Bürger-Bahnhofs“: Hundertwasser-Bahnhof soll gemeinsam weiterentwickelt werden
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Uelzen. Dr. Till Manning von der SPD Uelzen und Jan Henner Putzier, SPD-Landratskandidat, unterstützen die Idee, den Hundertwasser-Bahnhof als „Bürger-Bahnhof“ weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Uelzens bekanntestes Wahrzeichen stärker als Ort für Kunst, Kultur, Begegnung und Tourismus zu nutzen.
In einem Gespräch mit Raimund Nowak wurde deutlich, welches Potenzial in der Idee einer Bürgergenossenschaft liegt. Eine solche Genossenschaft könnte Verantwortung bündeln, Bürgerinnen und Bürger aktiv einbinden und neue Impulse für die Nutzung und Vermarktung des Hundertwasser-Bahnhofs setzen.
„Der Hundertwasser-Bahnhof ist weit mehr als ein Verkehrsknotenpunkt. Er ist ein Wahrzeichen Uelzens und ein Ort, mit dem sich viele Menschen identifizieren. Die Idee eines Bürger-Bahnhofs greift genau das auf: Verantwortung übernehmen, mitgestalten und gemeinsam etwas für Uelzen bewegen“, erklärt Till Manning.
Jan Henner Putzier betont: „Wenn aus dem Bahnhof ein echter Bürger-Bahnhof wird, kann daraus ein starkes Signal für die gesamte Region entstehen. Kunst, Architektur, Gastronomie, Veranstaltungen und Tourismus können hier zusammenfinden. Dafür braucht es Menschen, die mitmachen, Ideen einbringen und die Genossenschaft unterstützen. Die Zukunft dieses Fernbahnhofs ist von Bedeutung für unseren ganzen Landkreis.“
Manning und Putzier werben deshalb ausdrücklich um Unterstützung für die Idee einer Genossenschaft. Sie sehen darin eine große Chance, den Hundertwasser-Bahnhof langfristig zu erhalten, weiterzuentwickeln und mit neuem Leben zu füllen. Denkbar seien Ausstellungen, kulturelle Angebote, Kooperationen mit Schulen und Vereinen, touristische Angebote sowie eine stärkere Präsenz des Bahnhofs im Stadtmarketing.
„Uelzen hat mit dem Hundertwasser-Bahnhof einen echten Schatz. Ein Bürger-Bahnhof kann zeigen, dass Stadtentwicklung nicht nur von oben kommt, sondern gemeinsam mit den Menschen vor Ort gelingt.“, so Manning und Putzier.
Beide wollen die Initiative weiter begleiten und dafür werben, dass Stadtgesellschaft, Wirtschaft, Kulturakteure, Politik und Verwaltung die Idee offen prüfen und unterstützen. Ziel müsse ein tragfähiges Konzept sein, das finanziell realistisch, organisatorisch verlässlich und offen für Beteiligung ist.