„Zukunftsräume Niedersachsen“: Uelzen erhält erneut Förderung
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Uelzen. Die Hansestadt Uelzen erhält erneut Fördermittel aus dem Landesprogramm „Zukunftsräume Niedersachsen“. Regionalministerin Melanie Walter überreichte am 11. März im Verdener Rathaus Förderbescheide an mehrere Städte und Gemeinden aus dem Amtsbezirk Lüneburg. Für Uelzen nahm Alexander Hass, Betriebsleiter des Eigenbetriebs Kultur, Tourismus und Stadtmarketing, einen Förderbescheid in Höhe von 180.000 Euro entgegen. „Die Mittel sind wichtig für die Weiterentwicklung unserer Innenstadt. Die geplanten Maßnahmen verbinden Kultur, Aufenthaltsqualität und Sicherheit“, sagt Bürgermeister Jürgen Markwardt.
Gefördert wird das Projekt „Kulturelle Evolution und urbane Adaptivität“ mit einem Gesamtvolumen von 300.000 Euro. Ein zentraler Baustein ist die Installation versenkbarer Poller in den Marktstraßen der Hansestadt. Sie ermöglichen es künftig, Veranstaltungsflächen vom Verkehr freizuhalten. Der Vitalmarkt, das Stadtfest, der Weihnachtszauber und weitere Veranstaltungen können damit einfacher abgesichert werden. „Die versenkbaren Poller geben uns deutlich mehr Flexibilität und verbessern zugleich die Sicherheitsstruktur“, erklärt Hass.
Darüber hinaus wird eine neue Projektstelle finanziert, die die bereits begonnene Entwicklung des Quartiers rund um das Schnellenmarkt-Quartier zu einem Kunst- und Kulturviertel weiter begleitet. Ziel ist, kulturelle Akteure besser zu vernetzen, neue digitale Formate zu stärken und innovative Beteiligungsangebote zu schaffen.
Das Landesprogramm „Zukunftsräume Niedersachsen“ unterstützt gezielt Klein- und Mittelstädte sowie zentrale Orte im ländlichen Raum. Gefördert werden Projekte, die Innenstädte stärken und neue Impulse für Kultur, Begegnung und Lebensqualität setzen.
Foto (privat): Regionalministerin Melanie Walter (li.) übergibt einen Förderbescheid in Höhe 180.000 Euro an Alexander Hass, Betriebsleiter des Eigenbetriebs Kultur, Tourismus und Stadtmarketing der Hansestadt Uelzen im Beisein von Karin Beckmann, Landesbeauftragte und Chefin des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg.