Außer Betrieb genommene Gleis-Sicherungen in Westerweyhe - Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt: "Wir fordern verlässliche Absicherungen"
- Subtitle: Westerweyhe
Westerweyhe. Die Hansestadt Uelzen hat sich wegen der außer Betrieb genommenen Sicherungsanlagen an mehreren Bahnübergängen in Westerweyhe an die Deutsche Bahn gewandt und um größtmögliche Sicherheit während der Bauarbeiten gebeten. Hintergrund sind Arbeiten an der Strecke, für die die technischen Sicherungsanlagen vom 1. Mai bis zum 10. Juli abgeschaltet werden (Uelzener Nachrichten berichteten mehrfach: https://www.uelzener-nachrichten.com/stadt-und-kreis/stadt-uelzen/9821-aufregung-in-westerweyhe-deutsche-bahn-demontiert-still-und-leise-schranken-an-uebergang). Es fahren keine regulären Züge mehr, aber vereinzelt Schienenfahrzeuge für den Bau.
Nach Angaben der Bahn ist während dieser Zeit auf dem Gleis eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h vorgeschrieben. Es wurde seitens der Bahn versichert, dass eine Sicherungsperson den Straßenverkehr anhalten soll, während ein Schienen-Baufahrzeug den Übergang passiert. Wie die UEN berichteten, ist das aber in mindestens einem Fall nicht geschehen, als ein Bauzug plötzlich am Übergang Kämpenweg auf das Auto des Westerweyhers Harald Voigts zurollte.
„Wir haben eine verlässliche Absicherung der Übergänge gefordert“, so Bürgermeister Jürgen Markwardt.
Die Bahn teilte außerdem mit, dass die bestehenden Andreaskreuze weiterhin gültig haben und die Vorfahrt für Schienenfahrzeuge regeln. Eine Anpassung der regulären Beschilderung sei deshalb nicht vorgesehen. Aktuell prüfe die Bahn jedoch zusätzliche Maßnahmen. Dazu gehöre, die Bahnübergänge während der Hauptarbeitszeiten durch zusätzliche Sicherungsposten absperren zu lassen.
Foto: privat