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Internationale CoSiM Wissenschaftskonferenzen aus Suderburg 

  • Subtitle: Suderburg

Von Markus Launer, Joachim Delekat und Frank Nierath

Suderburg

Das Institut für gemeinnützige Dienstleistungen gGmbH in Suderburg entwickelte sich aus der praktischen Integrationsarbeit mit Flüchtlingen und Migranten in Deutschland zunehmend zu einem Ort internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit. Jüngst wurde das CoSiM Forschungsinstitut ins Leben gerufen. Prof. Markus Launer, OStR Frank Nierath und Dipl.VerVw. Joachim Delekat haben 2026 viel vor. Doch zunächst was bisher seit 2026 geschah.

Aus den Bildungs- und Integrationsprojekten entstanden im Laufe der Jahre zahlreiche Auslandskontakte, aus denen sich wiederum gemeinsame Forschungsaktivitäten entwickelten. Schritt für Schritt wuchs das Institut damit zu einem kleinen Zentrum internationaler wissenschaftlicher Forschung heran. Bis heute waren mehr als 30 ausländische Forscherinnen und Forscher persönlich zu Gast in Uelzen, um an Projekten mitzuwirken, Vorträge zu halten oder gemeinsame Studien zu entwickeln. Neben der wissenschaftlichen Arbeit bleibt vielen Gästen auch die besondere Atmosphäre der Region in Erinnerung. Besonders beliebt ist der Aufenthalt im traditionsreichen Gasthof von Anneliese Müller, die inzwischen 90 Jahre alt ist und deren Gasthof bereits vor rund 300 Jahren gebaut wurde. Viele internationale Gäste erinnern sich außerdem gerne an den Besuch des berühmten Hundertwasserbahnhofs in Uelzen, der mit seiner außergewöhnlichen Architektur zu einem kleinen kulturellen Wahrzeichen der Stadt geworden ist.

Seit dem Jahr 2016 wurden erste nationale Workshops zur Digitalisierung in Uelzen organisiert. Den Auftakt bildete ein Treffen von Prof. Launer und Joachim Delekat mit Andreas Hense vom IT-Verbund Uelzen sowie Thorsten Logemann von Intersoft Consulting Services AG. Ziel war es, wichtige IT-Manager und Unternehmen der Region zusammenzubringen und die Digitalisierung der Hansestadt Uelzen voranzubringen. 2017 folgte daraus ein IT-Meeting mit den Experten aus Uelzen. Andreas Hense lud Mike Bergmann (damals Exabyters, heute Visoma), Florian Falk (Visoma), Uwe Metz (Stadtwerke Uelzen) und Malte Stahnke (heute SEF Innovation GmbH) teil. Aus diesen Treffen entstand ein erstes regionales Netzwerk, das den Austausch über digitale Infrastruktur, neue Technologien und Kooperationen zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Initiativen in der Region förderte.

Bereits ein Jahr später folgten internationale Veranstaltungen in den Jahren 2018 und 2019. Über die internationalen Kontakte von Prof. Launer zu Wissenschaftlern aus verschiedenen Ländern kamen Forscherinnen und Forscher aus vielen Teilen der Welt nach Uelzen, um an Workshops, Vorträgen und wissenschaftlichen Diskussionen teilzunehmen. Damit entwickelte sich aus den zunächst regionalen Treffen schrittweise ein internationales Netzwerk aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis. Der Bürgermeister der Hansestadt Uelzen, Jürgen Markwardt, übernahm dabei stets die Schirmherrschaft der Veranstaltungen und lud ins Rathaus der Hansestadt Uelzen ein. Er unterstützte die Workshops und Konferenzen regelmäßig mit einem Einladungsvideo und stellte für einzelne Programmpunkte den großen Ratssaal der Stadt zur Verfügung. Dadurch wurde die enge Verbindung zwischen Stadt, Hochschule und internationaler Forschung sichtbar und die Rolle Uelzens als Ort für wissenschaftlichen Austausch weiter gestärkt.

Die Hansestadt Uelzen entwickelte sich damit zu einem kleinen, aber wichtigen Treffpunkt für internationalen wissenschaftlichen Austausch in den Bereichen Management, Digitalisierung und gesellschaftliche Transformation. Forschende, Praktiker und Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung kamen hier zusammen, um neue Ideen zu diskutieren und gemeinsame Projekte anzustoßen. Jürgen Markwardt übernahm regelmäßig die Schirmherrschaft für die Veranstaltungen, begrüßte die internationalen Gäste und förderte aktiv die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und kommunaler Verwaltung. Dadurch erhielt der wissenschaftliche Austausch eine sichtbare Verankerung in der Stadt und wurde zugleich Teil der regionalen Entwicklung.

Während der Covid-19-Pandemie im Jahr 2020 mussten die Workshops kurzfristig ins Internet verlegt werden. Prof. Launer stellte daher die Veranstaltungen auf Online-Konferenzen über Zoom um. Diese Entscheidung erwies sich als erfolgreich und eröffnete sogar neue Möglichkeiten für die internationale Zusammenarbeit. Im ersten Jahr nahmen rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den digitalen Treffen teil. In den folgenden Jahren wuchs die Zahl der Teilnehmenden weiter auf etwa 70, und im Jahr 2024 beteiligten sich schließlich mehr als 100 Forscherinnen und Forscher aus zahlreichen Ländern an den Konferenzen. Dadurch entwickelte sich aus den ursprünglich regionalen Workshops eine international sichtbare Plattform für wissenschaftlichen Austausch.

Aus diesen Veranstaltungen entwickelte sich schließlich die internationale Konferenzreihe Contemporary Studies in Management (CoSiM). Die Konferenz widmet sich aktuellen Fragen der Managementforschung und verbindet wissenschaftliche Diskussionen mit praktischen Erfahrungen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Prof. Launer etablierte dafür einen internationalen Herausgeberrat (Editorial Board) sowie ein internationales Review-Team, das eingereichte wissenschaftliche Beiträge begutachtet und den Autorinnen und Autoren fachliches Feedback gibt.

Darüber hinaus wurden in verschiedenen Weltregionen sogenannte Länderbeauftragte beziehungsweise Regional Session Chairs benannt, die die Konferenzbeiträge aus ihren Regionen koordinierten. Da Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vielen Teilen der Welt teilnahmen, stellten die unterschiedlichen Zeitzonen eine organisatorische Herausforderung dar. Um möglichst vielen Forschenden die Teilnahme zu ermöglichen, wurde die Konferenz teilweise über rund 36 Stunden hinweg rund um die Uhr organisiert. Prof. Launer begleitete die Veranstaltung dabei zeitlich durch verschiedene Weltregionen – von Europa über die USA bis nach Japan und Korea. Während der Konferenz liefen Sitzungen unter anderem auch aus Ländern wie den Philippinen, Pakistan und Indien, bevor am frühen Morgen deutscher Zeit bereits Beiträge aus dem Nahen Osten und der Türkei folgten. Dadurch entstand eine ungewöhnlich globale und kontinuierliche wissenschaftliche Diskussion.

Nach der Pandemie wurden wieder vermehrt Veranstaltungen vor Ort organisiert. In den Jahren 2023, 2024 und 2025 fanden Workshops unter anderem im Ratssaal der Hansestadt Uelzen sowie in Hamburg und Berlin statt. Damit knüpften die Organisatoren wieder stärker an persönliche Begegnungen und direkten wissenschaftlichen Austausch an.

Ein wichtiger Partner ist dabei die Berufsbildende Schule 1 in Uelzen unter der Leitung von Schulleiter Oberstudiendirektor Stefan Nowatschin. Er unterstützte die wissenschaftlichen Konferenzen durch die Teilnahme von Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern und durch Beiträge zu Themen der Nachhaltigkeit. Auf diese Weise wurden auch junge Menschen frühzeitig in internationale wissenschaftliche Diskussionen einbezogen. Berufsschullehrer Nierath koordiniert die Veranstaltungen.

Besonders engagiert war dabei der Schüler Jannith Lemmermann, der das Marketing für einen wissenschaftlichen Schülertag organisierte. Bei dieser Veranstaltung konnten Schülerinnen und Schüler mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutieren. Lemmermann motivierte seine Mitschülerinnen und Mitschüler zur Teilnahme und coachte sie bei ihren Präsentationen. Diese fanden auf Englisch statt und ermöglichten einen direkten Austausch mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Ländern. Darüber hinaus unterstützte Prof. Launer die Schule über zwei Jahre hinweg mit einem Bio-Lebensmittelautomaten, der nachhaltige Ernährung fördern und das Bewusstsein für ökologische Fragen im Schulalltag stärken sollte.

Delekat koordiniert stets die Kontakte in Uelzen und der Region. Als gebürtiger Uelzener und Mitglied des Stadtrates kennt er die lokalen Akteure und vernetzt diese mit den internationalen Forschern / innen.

Heute ist das Institut für gemeinnützige Dienstleistungen international etabliert und verbindet regionale Bildungsarbeit mit globalem wissenschaftlichem Austausch. 2026 will das Trio durchstarten. Das Institut wird nun als CoSiM Forschungsinstitut international etabliert und will aktuelle Forschung KI-gestützt aktiv begleiten.

Im Detail für interessierte Leser

Start eines Forschungsnetzwerkes in Uelzen 2016

Ab dem Jahr 2016 wurden zunächst nationale Workshops in Uelzen organisiert. Den Start bildete ein Treffen von Prof. Dr. Markus Launer und Joachim Delekat mit dem Vorstand des IT-Verbunds, Andreas Hense, sowie Thorsten Logemann, dem Vorstand der Intersoft Consulting Services, der damals in Uelzen lebte. Ziel dieses ersten Austauschs war es, die wichtigsten IT-Manager und Unternehmen der Region zusammenzubringen und die Digitalisierung der Hansestadt Uelzen gemeinsam voranzubringen.

Im Jahr 2017 wurde ein zweites IT-Meeting organisiert, zu dem Andreas Hense einlud. An diesem Treffen nahmen unter anderem Mike Bergmann (damals Exabyters GmbH, heute Visoma), Florian Falk (Visoma GmbH), Uwe Metz (Stadtwerke Uelzen), Malte Stahnke (heute SEF Innovation GmbH) sowie weitere Vertreter regionaler Unternehmen teil. Das Treffen diente dem Austausch über digitale Infrastruktur, neue Technologien und mögliche Kooperationen zwischen Wirtschaft, Verwaltung und regionalen Initiativen. Damit entstand ein erstes Netzwerk, das sich mit Fragen der Digitalisierung und der wirtschaftlichen Entwicklung der Region Uelzen beschäftigte.

Nach den Kick-off-Veranstaltungen auf lokaler Ebene in Uelzen im Jahr 2016 und 2017 wurden bereits 2018 und 2019 internationale Workshops in Uelzen organisiert. Diese Veranstaltungen brachten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zusammen und markierten den Beginn eines zunehmend internationalen wissenschaftlichen Austauschs in der Region.

Hintergrund war der Arbeitskreis Dienstleistungen, E-Learning und Digitalisierung für Uelzen, der im Jahr 2017 von Prof. Dr. Markus Launer gemeinsam mit regionalen Partnern gegründet wurde. Beteiligt waren unter anderem der IT-Verbund Uelzen, die Stadtwerke MyCity, Exabyters, Visoma, KWHC, APT Bienenbüttel sowie Intersoft Consulting Services aus Hamburg. Ziel des Arbeitskreises war es, die Wirtschaft der Region Uelzen zu stärken, den Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmen zu fördern und die Region stärker in internationale Entwicklungen im Bereich Dienstleistungen und Digitalisierung einzubinden. Aus diesem Netzwerk entstanden verschiedene Kooperationen und Forschungsprojekte im Dienstleistungssektor sowie im Bereich E-Business. Die Aktivitäten wurden auch durch den damaligen Bürgermeister der Hansestadt Uelzen, Jürgen Markwardt, unterstützt. Der zweite Dienstleistungskongress baut auf diesen Initiativen auf und gliedert sich in drei thematische Teile.

Erster internationaler Workshop 2018

Im Jahr 2018 fand der zweite internationale Workshop statt, der dann Dienstleistungskongress genannt wurde. Er fand als mehrtägige Veranstaltung statt, die internationale Wissenschaft mit regionaler Wirtschaft verband. An der Ostfalia Hochschule in Suderburg hielten Professorinnen und Professoren aus Schweden, Brasilien, Argentinien, den Philippinen, China und Taiwan Vorträge über Dienstleistungsforschung, E-Learning und E-Business in ihren Ländern. Gleichzeitig stellten sie ihre Universitäten vor und informierten über Möglichkeiten für Auslandsstudien sowie über internationale Forschungskooperationen.

Ein weiterer Teil des Kongresses war ein Forschungssymposium im Ratssaal der Hansestadt Uelzen zum Thema „Digitales Vertrauen und Teamwork“, das durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land Niedersachsen gefördert wurde. Neben internationalen Wissenschaftlern präsentierten auch innovative Unternehmen aus dem Landkreis Uelzen ihre Erfahrungen. Ergänzend fand im Foyer des Rathauses eine Job- und Karrieremesse statt, bei der sich Unternehmen aus Uelzen Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern vorstellten und über Ausbildungs-, Praktikums- und Karrieremöglichkeiten informierten.

Im Mittelpunkt der weiteren Programmpunkte standen persönliche Begegnungen zwischen internationalen Forschenden und regionalen Unternehmen. Gespräche und Treffen wurden bei Partnern in Uelzen, Berlin und Hamburg organisiert, um langfristige Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu entwickeln.

Wichtigstes Ergebnis dieses Wprkshops war die Unterstützung des Forschungsprojektes Digitales vertrauen und Teamwork (DigVert) von Prof. Launer. Dies führte zur Folegstudie Digital Trust @ the Workplace, die im Anschluß in 15 Ländern durchgeführt wurde. Diese Fragebogen wurde in 15 Sprachen übersetzt und erreichte insgesamt 5570 Teilnehmer. Es entstanden daraus zahlreiche Veröffentlichungen.

Die Gäste waren

Prof. Dr. Liliana Bianchi, University Buenos Aires, Argentinien
Prof. Dr. Eduardo Kohler, University de Santiago de Chile
Prof. Dr. Erik Paolo Capistrano, University of the Philippines, Manila
Prof. Dr. Dave E. Marcial, Siliman University, Dumaguete, Philippinen
Prof. Dr. Yang Wenming, Director, NESCO UNEVOC Center, Shenzhen Polytechnic, China

Prof. Dr. Marco Krebs, Federal University de Rio de Janeiro, Brasilien
Torild Carlsson, VD Ibility Institute KG, Stockholm, Schweden

Key Note Speeches

Jürgen Markwardt, Bürgermeister von Uelzen

Stefan Nowatschin, Oberstudiendirektor, Berufsbildende Schulen I Uelzen

Thorsten Logemann, Vorstand, Intersoft Consulting Services AG

Andreas Hense, Vorstand, IT Verbund Uelzen gemeinsame kommunale Anstalt

Uwe Metz, Leiter IT und F&E, Stadtwerke Uelzen, MyCity

Mike Bergmann, Geschäftsführer, Visoma GmbH, Uelzen

 

Weitere Redner

Prof. Dr. Thomas Waldeer, Dekan Fakultät H, Ostfalia Hochschule

Prof. Dr. Dirk Plickat, Internationalisierung Fakultät H, Ostfalia Hochschule

Joachim Delekat, Projektleiter Institut für gemeinnützige Dienstleistungen gGmbH

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Dritter Workshop und Konferenz 2019

Im Jahr 2019 fand der dritte internationale Workshop und die Dienstleistungskonferenz an der Ostfalia Hochschule in Suderburg statt. Die Veranstaltung richtete sich an Schulklassen, Studierende, Professorinnen und Professoren, Fachleute aus Unternehmen sowie an die interessierte Öffentlichkeit und bot kostenlose Vorträge zu aktuellen Themen der Dienstleistungsforschung, Digitalisierung und internationalen Zusammenarbeit. Die internationalen Workshops brachten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vielen Ländern nach Uelzen. Professoren aus Argentinien, Brasilien, Chile, China, den Philippinen, Schweden, Japan, Taiwan, Estland, Polen, der Türkei, Marokko, Pakistan und der Ukraine nahmen an den Veranstaltungen teil.

Der Kongress bestand aus zwei zentralen Teilen. Zunächst wurde ein Forschungssymposium durchgeführt, bei dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre aktuellen Projekte und Forschungsergebnisse vorstellten und diskutierten. Anschließend folgten internationale Vorlesungen, die überwiegend auf Englisch gehalten wurden und den Austausch mit internationalen Gästen ermöglichten. Ziel der Veranstaltung war es, Forschung, Wirtschaft und Bildung stärker miteinander zu vernetzen und Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern einen direkten Einblick in internationale wissenschaftliche Diskussionen zu geben. Weitere Informationen wurden über die Website der Ostfalia Hochschule bereitgestellt.

Die internationalen Gastprofessoren/innen
Prof. Dr. Yasushi Kuno, University of Electro-Communication, Tokyo, Japan

Prof. Dr. Dave Marcial, Silliman University, Dumaguette, Philippinen

Prof. Dr. Joane Serrano, Open University Philippines, Los Banos, Philippinen

Prof. Dr. Huichih Wang, National Taiwan University of Research and Technology, Taipeh, Taiwan

Prof. Dr. Bo Yang, Beijing Open University, Peking, China

Prof. Dr. Harald Kitzmann, Tallinn University of Applied Sciences, Tallinn, Estland

Dr. Natsuko Uchida, Ferris University, Yokohama, Japan

 

Key Note Speech und Gastdozenten

Prof. Dr. Dirk Plickat, Internationalisierung Ostfalia Hochschule Campus Suderburg

Dr. Anne-Kathrin Auer, Leiterin Personal, Werkhaus GmbH, Bad Bodenteich

OStD Stefan Nowatschin, Schulleiter der Berufsbildenden Schulen I, Uelzen

OStR Frank Nierath, Berufsschullehrer berufsbildende Schulen I, Uelzen

Dipl.VerVw Joachim Delekat, Mitglied des Stadtrates von Uelzen, Dozent und Personalberater

Besonderer Gast für diese Premiere war Jörg Hillmer, Mitglied des Niedersächsischen Landtages, die ausländischen Professorinnen und Professoren in Uelzen empfangen und begeistert.

 

 

E-Learning Kongress in Lübeck 2019

Prof. Dr. Markus Launer war gemeinsam mit sechs internationalen Gastprofessoren zu Gast beim Symposium des VFH-Netzwerks (Virtuelle Fachhochschule), einer der größten E-Learning-Konferenzen Deutschlands, die in Lübeck stattfand. Launer lud die internationalen Wissenschaftler zu dieser Veranstaltung ein, moderierte eine Paneldiskussion sowie den anschließenden Workshop und stellte den Austausch zwischen internationalen Expertinnen und Experten und den deutschen Hochschulen her. Der Leiter des VFH-Verbundes, Prof. Dr. Friedhelm Mündemann von der Hochschule Brandenburg, zeigte sich mit dem internationalen Dialog sehr zufrieden.

Zu den eingeladenen Wissenschaftlern gehörten Prof. Dave Marcial von der Silliman University in Dumaguete (Philippinen), Prof. Joane Serrano von der Open University Philippines in Los Baños, Prof. Bo Yang von der Beijing Open University in Peking, Prof. Natsuko Uchida von der Ferris University in Yokohama, Prof. Yasushi Kuno von der University of Electro-Communication in Tokio sowie Prof. Huichih Wang von der National Taiwan University of Science and Technology in Taipeh. Die Gäste sind Spezialisten in den Bereichen E-Learning, angewandte Informatik sowie Lernforschung mit Hilfe von EEG-Technologien.

In den Diskussionen standen insbesondere kulturelle und landesspezifische Unterschiede im E-Learning im Mittelpunkt. Prof. Yang berichtete von der Beijing Open University, einer der größten E-Learning-Universitäten Chinas mit rund 80.000 Studierenden, und stellte neue Technologien vor, darunter Sensorik und Kamerasysteme zur Online-Prüfungsaufsicht. Prof. Wang aus Taiwan erläuterte darüber hinaus Forschung zur Lerndidaktik auf Grundlage von EEG-Messungen und betonte, wie wichtig es sei zu verstehen, wie Menschen in digitalen Lernumgebungen tatsächlich lernen.

 

Seit 2017 Regionaler Beirat für die Forschung von Prof. Launer

Aus den Workshops entstand nun ein regionaler Beirat, der die entsstehenden Forschungsprojekte vor Ort lokal in Uelzen koordinietren sollte. Ziel war es die Forschungsergebnisse der Projekte Digitales Vertrauen und Intuitive Entscheidungen fest in Uelzen zu verankern. Regionaler Forschungsbeirat (Stand 2019) waren Joachim Delekat (Vorsitz, Uelzen), Jürgen Markwardt (Bürgermeister von Uelzen), Andreas Hense (IT Verbund Anstalt öffentlichen Rechts, Uelzen), Ralf Munstermann (Polizeikommisariat Uelzen), OStD Stefan Nowatschin (Leiter der Berufsbildenden Schule I, Uelzen) und Thorsten Logemann (Intersoft Consulting Services AG, Compliance und Datenschutz).

 

Seit 2020 Online Konferenzen über Zoom

Während der Pandemie waren Präsenzworkshops in Uelzen nicht mehr möglich. Prof. Launer startete daher die 4. Internationale Konferenz online über Zoom. Organisation und Durchführung der Konferenz fand unter Einhaltung der damaligen Hygieneregeln noch an der Ostfalia Hochschule in Suderburg statt. Gemeinsam mit den Organisatoren Lukas Alvermann und Johanna Klatt koordinierte er die Veranstaltung vor Ort. Die drei saßen dabei mit großem Abstand in einem riesigen Vorlesungssaal. Die Hochschule war nahezu leer, viele Gebäude waren geschlossen, und auf dem Campus herrschte ungewohnte Stille. Die Situation wirkte beinahe gespenstisch – während international Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler online zugeschaltet waren, saßen die Organisatoren allein im großen Hörsaal und führten von dort aus die Konferenz durch.

Die internationale Konferenz im Jahr 2020 widmete sich vor allem zwei zentralen Themen: Digitales Vertrauen und Intuition. Digitales Vertrauen gilt als wichtige Grundlage für unser Handeln im Internet. Viele Menschen haben jedoch weiterhin Sorgen vor Überwachung, Datenmissbrauch oder Hackerangriffen. Ziel der Diskussionen war es daher, zu klären, wie Digitalisierung so gestaltet werden kann, dass sie den Alltag erleichtert und Vertrauen schafft. Dabei ging es unter anderem um die Frage, was Unternehmen tun können, um ihren Mitarbeitenden mehr Vertrauen in digitale Arbeitsformen zu geben, und wie Menschen – auch in einer Region wie Uelzen – lernen können, digitale Technologien selbstbewusst zu nutzen, um sich überregional und international zu vernetzen.

Ein zweites zentrales Thema war die Intuition. In der öffentlichen Diskussion wird häufig vom „Bauchgefühl“ gesprochen, doch die Wissenschaft unterscheidet verschiedene Formen intuitiven Denkens. In der Medizin und Neurologie wird etwa das körperliche Bauchgefühl untersucht. Die Psychologie beschäftigt sich mit Heuristiken und Denkschemata, die beispielsweise Polizisten, Feuerwehrleute oder Notärzte nutzen, wenn sie unter Zeitdruck Entscheidungen treffen müssen. In der Managementforschung wird hingegen untersucht, wie Führungskräfte Entscheidungen oft über einen längeren Zeitraum unbewusst vorbereiten, während sie zwischen Meetings oder Gesprächen über Probleme nachdenken. Eine weitere Form ist die sogenannte Antizipation – also die Fähigkeit, zukünftige Entwicklungen vorauszuahnen. Diese wird etwa im Sport deutlich, wenn Spieler einen Spielzug oder einen Elfmeter antizipieren.

Rund 30 Professorinnen und Professoren sowie Forschende aus 18 Ländern nahmen teil. Ergänzt wurde das Programm durch regionale Persönlichkeiten aus Uelzen, darunter Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Bildung. Besonders erfreulich war die Teilnahme von rund 20 Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schule 1 unter der Leitung von OStR Frank Nierath. Ebenfalls beteiligt war der Gastprofessor der Ostfalia, Prof. Dr. Dave Marcial von der Silliman University auf den Philippinen.

Die Konferenz war global organisiert und folgte zeitlich der Weltuhr. Gemeinsam mit Partneruniversitäten begann das Programm in Asien, setzte sich über Europa und Afrika fort und reichte bis nach Lateinamerika. Zu den internationalen Partnern gehörten unter anderem die University of the Philippines Open University, die Silliman University auf den Philippinen, die Warsaw University of Life Sciences in Polen sowie die Universidad de Chile. Dadurch entstand eine weltweite wissenschaftliche Diskussion, die über viele Stunden hinweg rund um den Globus geführt wurde.

Aus den Kongressen entstanden mehrere Forschungsprojekte. Dazu gehört das EFRE-Projekt „Intuition (RHIA“. Das Projekt untersuchte die Rolle der Intuition in verschiedenen Berufsgruppen, bei dem 300 Uelzener unter anderem von der Feuerwehr, Polizei, Stadtwerke und weitere Organisationen aus Uelzen beteiligt waren. Auf dieser Konferenz wurde dann die Folgestudie rational and Intuitive Decision-making (RIDMS) gestartet das bis heute läuft. Die Studie hat aktuell eine Teilnahmezahl von über 3000 Probanden aus 15 Ländern. Derzeit werden asiatische Entscheidungsstile untersucht, auf Basis von sieben asiatischen Kulturen Indien, China, Japan, Korea, Thailand, Pakistan und den Philippinen.

Neben Wissenschaft und Wirtschaft spielte auch Kultur eine Rolle. Musik und Kunst wurden bewusst in das Programm integriert, um kreative Impulse für die Forschung zu geben. So trat der Uelzener Musiker Matthias Untz live auf, während weitere musikalische Beiträge sowie künstlerische Projekte internationale Perspektiven einbrachten. Auch Künstler aus unterschiedlichen Ländern, darunter der brasilianische Künstler Marcos Wark aus der Favela Rocinha in Rio de Janeiro, beteiligten sich. Die Konferenz verband damit wissenschaftliche Diskussion, regionale Zusammenarbeit und internationale kulturelle Begegnung.

 

Die 5. Konferenz online mit der Landwirtschaftskammer Uelzen 2021

Der fünfte Workshop fand als Fachtagung „Dienstleistungen in Handel und Logistik“ 2021 als internationale Online-Konferenz über Zoom statt. Die Schirmherrschaft übernahm wieder der Uelzener Bürgermeister Jürgen Markwardt. Im Mittelpunkt standen Themen wie digitales Vertrauen, Intuition am Arbeitsplatz sowie nachhaltige Lebensmittel-Lieferketten. Rund 30 Forschende aus etwa 15 Ländern nahmen am internationalen Forschungssymposium teil und präsentierten ihre Arbeiten, die im wissenschaftlichen Begutachtungsverfahren geprüft und anschließend für Fachpublikationen vorgeschlagen wurden.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der regionalen Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Bezirksstelle Uelzen, unter der Leitung von Dr. Jürgen Grochol. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen Dr. Christiane Kania-Feistkorn und Eva Neuls vom Projekt Öko-Modellregion Heideregion Uelzen e.V. wurde ein Fachforum zur nachhaltigen Lebensmittelkette organisiert. Ziel war es, wissenschaftliche Forschung mit der landwirtschaftlichen Praxis der Region zu verbinden und nachhaltige Produktions- und Vermarktungsstrukturen in der regionalen Bio-Landwirtschaft zu stärken. An den Diskussionen beteiligten sich unter anderem Vertreter der Bohlsener Mühle sowie zahlreiche Öko-Landwirte aus der Region.

Auch Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule 1 in Uelzen wurden in das Projekt eingebunden. Unter der Leitung von Schulleiter OStD Stefan Nowatschin und Lehrer OStR Frank Nierath arbeiteten sie an englischsprachigen Projekten zur Nachhaltigkeit in der regionalen Lebensmittelkette. Janith Lemmermann unterstütze die Veranstaltung. Ergänzt wurde die Konferenz durch ein Rahmenprogramm mit Diskussionen zu nachhaltigem Unternehmertum sowie künstlerischen Beiträgen unter dem Motto „Kunst inspiriert Forschung“.

 

Sechste Konferenz 2022 online

Die 6. Fachtagung für Dienstleistungsmanagement fand als internationale Dienstleistungskonferenz online über Zoom statt. Neu war diesmal ein professionaler, weltweiter Call for Paper, d.h. ein Aufruf wissenschaftliche Arbeiten als Zusammenfassung (Abstract) einzureichen. Die Konferenz brachte Professorinnen und Professoren, Forschende sowie Studierende aus verschiedenen Teilen der Welt zusammen, um aktuelle Forschung zu diskutieren, internationale Kooperationen zu entwickeln und wissenschaftliche Beiträge für gemeinsame Publikationen vorzubereiten. Teilnehmende kamen unter anderem aus Asien, Europa, Afrika, den USA und Lateinamerika. Bekannte Wissenschaftler wie Dr. Dean Radin, Dr. Marta Sinclair und Dr. Francesca McCartney aus Kalifornien nahmen an der Konferenz als Key Note Speaker teil.

Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Themen Nachhaltigkeit, E-Learning sowie „Digitales Vertrauen und Intuition am Arbeitsplatz“. Diese Forschungsschwerpunkte basieren auf den Projekten „Digital Trust & Teamwork (DigVert)“ und „Intuition (RHIA)“, die von der Europäischen Union und dem Land Niedersachsen gefördert werden. Darüber hinaus wurden neue Entwicklungen im Bereich digitaler Lerntechnologien diskutiert. Inhaltlich orientierte sich die Konferenz auch an den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen.

Die Veranstaltung stand wieder unter der Schirmherrschaft des Uelzener Bürgermeisters Jürgen Markwardt und wurde in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern organisiert, darunter die Berufsbildende Schule 1 in Uelzen sowie der Studiengang Sustainability and Risk Management (ZWIRN) der Ostfalia Hochschule. Ein regionaler Forschungsbeirat mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Verwaltung begleitete die Konferenz. Der Onlinekongress war öffentlich und kostenlos zugänglich und ermöglichte eine internationale wissenschaftliche Diskussion trotz der Einschränkungen der Pandemie.

 

CoSiM YouTube Kanal

In 2023 wurde der YouTube Kanal des Institutes für gemeinnützige Dienstleistungen gGmbH aufgelegt. Dort sind nun zahlreiche Vorträge der internationalen Konferenzen und wissenschaftliche Vorträge von Prof. Launer zu sehen. Heute firmiert der Onlinekanal als CoSiM Forschungskanal auf YouTube.

 

Wiederaufnahme Internationale Workshops in Uelzen seit 2023

Im Jahr 2023 fand erneut ein internationaler Workshop in Uelzen statt. Diesmal wurde der Workshiop vom Institut für gemeinnützige Dienstleistungen gGmbH organisiert. Teilnehmer kamen unter anderem aus der Ukraine, aus Polen, der Türkei, Marokko und Pakistan. Neben wissenschaftlichen Diskussionen wurden auch Unternehmen besucht, Start-up Projekte vorgestellt und neue Kooperationen initiiert. Die internationalen Gäste lernten die Region Uelzen kennen und knüpften Kontakte zu lokalen Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Damit entstand ein Netzwerk internationaler Wissenschaftler, die heute weiterhin mit Partnern aus Uelzen zusammenarbeiten. Zahlreiche Gastredner stellten dabei die internationalen Aktivitäten der Region heraus.

Neben den Hochschulvertretern nahmen auch mehrere Forschungsinstitute teil, darunter das Institut für Zukunftsforschung aus Berlin, das Helmholtz-Institut Hereon sowie das Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk (FBH) der Universität zu Köln. Inhaltlich beschäftigte sich die Forschungswoche mit Themen wie Gleichstellung, Künstlicher Intelligenz, Nachhaltigkeit, intuitiven Entscheidungen von Managern und exzellenter beruflicher Bildung. Dagmar Hillmer, Bürgermeisterin von Suderburg, begrüßte die internationalen Gäste mit einer engagierten Rede auf Englisch.

Ein besonderer Programmpunkt war wieder der Austausch mit Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schulen 1 Uelzen. OStR Frank Nierath kam mit rund 40 Schülerinnen und Schülern zu intensiven Diskussionen mit den internationalen Gästen. Die Fragen reichten von der Forschung in Uelzen bis hin zur aktuellen Situation und den Kämpfen in der Ukraine. Ein Schüler begrüßte Prof. Mohammad Daud Ali aus Pakistan und den Doktoranden Youssef Al Archi aus Marokko sogar in seiner Heimatsprache Arabisch. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich bereits darauf, im November wieder an der internationalen Online-Konferenz CoSiM von Prof. Launer teilzunehmen. Nierath betonte dabei, wie wichtig es sei, dass junge Menschen Professorinnen und Professoren persönlich erleben können und dass Berufsschulen und Hochschulen enger zusammenarbeiten. Unterstützt wurde der Workshop nicht nur durch das Institut von Prof. Launer, sondern auch durch die Mike Bergmann Akademie. Deren Gründer Mike Bergmann bot zudem Praktika und Bachelorarbeiten bei der Visoma GmbH an.

Mitgastgeber OStD Stefan Nowatschin, Schulleiter der Berufsbildenden Schulen 1 und Gründer des Exzellenz-Netzwerks Berufliche und Nachhaltige Bildung (BBNE), lud die internationalen Gäste zu einem Forschungstag an seine Schule ein. Dort stellte er sein neues Schulgebäudeprojekt vor, das bei den Gästen auf großes Interesse stieß. Schirmherr der Veranstaltung war erneut der Bürgermeister der Hansestadt Uelzen, Jürgen Markwardt, der die Teilnehmenden in den Ratssaal einlud und zu intensiven Diskussionen ermutigte. Gleichzeitig betonte er, dass solche Treffen nicht nur dem Austausch dienen, sondern auch konkrete Ergebnisse hervorbringen sollten – und genau diese wurden präsentiert.

So stellte Prof. Fatih Cetin aus der Türkei Ergebnisse der erfolgreichen Intuitionsstudie in Uelzen vor. Eoghan Jennings, Vorstand der Ahnsbeck Energiebetriebe bei Celle, berichtete über regionale Start-up-Ideen, für die derzeit Investoren gesucht werden. Dr. Till von Geldern erläuterte innovative Ansätze der Kreislaufwirtschaft, insbesondere die Herstellung von Protein auf Basis von Mehlwürmern. Prof. Marja Nesterova aus der Ukraine berichtete über ein gemeinsames Bildungsprojekt mit Prof. Launer, der bereits im Oktober eine Online-Schulung für Studierende und Lehrende in der Ukraine durchführen wird. Gleichzeitig befindet sich Launer gemeinsam mit der polnischen Wissenschaftlerin Prof. Joanna Paliszkiewicz derzeit auf einer Forschungskonferenz in den USA, um neue Ergebnisse zu digitalem Vertrauen und Intuition vorzustellen. Prof. Piotr Pietrzak und Prof. Anna Jasiulewicz luden OStD Nowatschin zudem nach Polen ein, um dort über nachhaltige Schulgebäude zu sprechen. Auch Tanja Neumann, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Uelzen, beteiligte sich mit einem historischen Beitrag über Henriette Praesent, die bereits 1799 im Agrarhandel in Uelzen tätig war. Prof. Daria Suprun aus der Ukraine ergänzte dies mit einem Bericht über die besondere Rolle von Frauen in ihrem Land, die während des Krieges ihre Männer bei der Verteidigung unterstützen.

Dipl.-VerVw. Joachim Delekat, Projektleiter für Integration beim Institut für gemeinnützige Dienstleistungen gGmbH und Mitglied des Stadtrates, hob in seinem Beitrag die starke internationale Vernetzung der Stadt Uelzen hervor sowie die erfolgreiche Integrationsarbeit für Flüchtlinge. Launer, Delekat und Nierath wurden inzwischen nach Polen, in die Türkei und online in die Ukraine eingeladen, um dort über die Integrationsarbeit in Uelzen zu berichten. Bereits seit 2016 arbeitet das Trio im Bereich E-Learning zusammen und hat auf diese Weise direkt und indirekt mehrere hundert Flüchtlinge und Migranten geschult.

Während ihres Aufenthalts besuchten die internationalen Gäste auch Hamburg und Berlin. Besonders spannend war der Besuch beim Protein-Start-up Bionsect Circular Inseconomy GmbH auf dem Weg von Uelzen nach Berlin in Schwerin. Das Streicheln von Mehlwürmern sowie der direkte Kontakt mit Soldatenfliegen und Heuschrecken erforderte bei einigen Gästen jedoch eine gewisse Überwindung. Das Schloss von Schwerin war zudem ein Highlight.

Den Abschluss der Forschungswoche bildete eine Diskussion über Zukunftsforschung beim Institut für Zukunftsforschung in Berlin. Dort diskutierten Dr. Michael Scharp und sein Team mit den internationalen Gästen über aktuelle Entwicklungen und mögliche Zukunftsszenarien. Begeistert von ihrem Aufenthalt in Uelzen kehrten die Gäste schließlich – mit vielen Eindrücken und rund 10.000 Fotos für Social Media – in ihre Heimatländer zurück.

 

7. Online Conference als CoSiM 2023

Auch online fand wieder eine internationale Konferenz mit Call for Paper statt. Diesmal waren schon 70 Teilnehmerinnen aus 30 Ländern mit dabei. Prof. Launer etablierte für diese Konferenz eine internationales Aufsichtsgremium, ein. Sog. Editorial Board.

Bei dieser internationalen Wissenschaftskonferenz diskutierten über 70 führende Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Teilen der Welt über intuitive Entscheidungsprozesse in Management und Organisationen. Zu den Keynote-Speakern gehörten unter anderem Prof. Dr. Jay Liebowitz aus New York, Dr. Marta Sinclair aus Australien sowie Prof. Dr. Eugene Sadler-Smith aus dem Vereinigten Königreich. Sie stellten aktuelle Forschungsergebnisse und neue Buchveröffentlichungen zum Thema Intuition vor.

Im Mittelpunkt der Forschung steht ein innovativer Ansatz, der neben drei rationalen Entscheidungsformen – analytisch, wissensbasiert und planend – insgesamt elf verschiedene Arten von Intuition unterscheidet. Dazu zählen unter anderem holistische, spontane, erfahrungsbasierte und emotionale Intuition, aber auch Körpergefühle, Stimmungseinflüsse, Antizipation, kreative Intuition oder technologische Unterstützung bei Entscheidungen. Grundlage dieser Arbeiten ist ein Forschungsprojekt von Prof. Launer, das von der Europäischen Union und dem Land Niedersachsen gefördert wurde. Dabei wurde ein Online-Testinstrument entwickelt, mit dem intuitive Entscheidungsprozesse wissenschaftlich untersucht werden können. Die erhobenen Daten wurden weiter ausgewertet und in internationalen Fachpublikationen veröffentlicht.

Die Forschungsbeiträge für die Konferenz wurden über einen weltweiten „Call for Papers“ eingereicht und anschließend von einem internationalen Gutachterteam anonym im sogenannten Double-Blind-Review-Verfahren bewertet. Von rund zwanzig Einreichungen aus mehr als zehn Ländern wurden schließlich zehn Beiträge ausgewählt und in der Onlinekonferenz präsentiert und diskutiert.

Rund vierzig Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen 1 in Uelzen nahmen wieder unter der Leitung von OStR Frank Nierath an der Veranstaltung teil und präsentierten ihre Projekte in englischer Sprache. Schulleiter OStD Stefan Nowatschin betonte dabei die Bedeutung nachhaltiger Bildung und stellte die Exzellenzinitiative „Berufliche Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ vor. Bereits zuvor hatte Prof. Launer die Schule mit einem nachhaltigen Snackautomaten unterstützt, der von den Schülerinnen und Schülern mit frischen Lebensmitteln bestückt wird und das Bewusstsein für nachhaltige Ernährung stärken soll.

Die Konferenz wird von einem kleinen Organisationsteam durchgeführt und durch verschiedene Partner unterstützt. Hauptsponsor im Bereich der interkulturellen Integration ist die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung in Hannover. Weitere Unterstützung kam unter anderem von der Sparkasse Uelzen sowie der Mike Bergmann Akademie.

 

Life Workshop in 2024

Im Jahr 2024 kamen erneut Forscherinnen und Forscher aus Polen, Marokko und der Türkei sowie aus Korea und den Philippinen persönlich nach Uelzen. Jeder Wissenschaftler präsentierte seine Forschung und diskutierte, wie diese Ansätze in der Region angewendet werden können. Dadurch entstand eine enge Verbindung zwischen internationaler Forschung und regionaler Entwicklung. Prof. Fatih Cetin stellte eine Analyse über die Menschen in Uelzen vor und betonte besonders positiv, dass die Menschen in Uelzen Unternehmergeist besitzen und gleichzeitig eine sehr hilfsbereite Gemeinschaft darstellen. Diese Studie wird derzeit in einem internationalen Fachjournal veröffentlicht.

Ein Schwerpunkt des Seminars lag auf der Untersuchung intuitiver Entscheidungen im Management. Prof. Fatih Cetin von der Baskent University in Ankara präsentierte Ergebnisse einer Studie zu unbewussten Entscheidungsprozessen in Uelzen. Bereits 2022 hatten rund 300 Personen an der elektronisch durchgeführten Untersuchung teilgenommen. Die Ergebnisse bestätigten erneut das von Launer entwickelte Modell rationaler und intuitiver Entscheidungsformen im Management. Darüber hinaus zeigte die Analyse auf Grundlage des Myers-Briggs-Indikators, dass in Uelzen zwei Persönlichkeitstypen besonders häufig auftreten: der „Executive“, der stark an Regeln, Traditionen und Stabilität orientiert ist, sowie der „Mediator“, der emotional geprägt ist, sich für Kunst und Musik interessiert und ein starkes Bedürfnis hat, anderen Menschen zu helfen. Insgesamt seien die Menschen in Uelzen eher emotional geprägt als rein rational orientiert, so Cetin, zugleich aber langfristig denkend und sehr beständig.

Gemeinsam mit Dr. Frithiof Svenson, ehemals UIT University Norwegen, und Prof. Piotr Pietrzak von der Warsaw University of Life Sciences veröffentlichte Launer zu diesem Thema zudem eine systematische Literaturstudie. In weiteren Diskussionen untersuchten Dr. Muhammad Daud Ali von der University Haripur in Pakistan, Eoghan Jennings aus Ahnsbeck sowie Svenson die Rolle intuitiver Entscheidungen für Unternehmertum und Start-up-Kulturen. Basierend auf einem Modell mit zehn unterschiedlichen Formen der Intuition erklärten sie, dass erfolgreiche Unternehmer vor allem holistische Intuition, emotionale Intuition und Antizipation benötigen – also die Fähigkeit, Menschen zu führen, eine übergeordnete Vision zu entwickeln und zukünftige Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Die Forschenden sehen dafür auch in der Region Uelzen gute Voraussetzungen. Gleichzeitig betonten sie, dass andere Berufsgruppen – etwa Polizei, Feuerwehr oder Notärzte – unter hohem Zeitdruck Entscheidungen treffen müssen, die stark auf Erfahrung und Training basieren. Launer hatte entsprechende Intuitionskonzepte bereits im Vorjahr bei Polizei, Feuerwehr und im MyYoga-Studio von Nicole Zasendorf-Kinder vorgestellt.

Ein weiterer Beitrag kam von Michael Kindahl aus Schweden, einem Spezialisten für Parksysteme und Smart-City-Konzepte. Gemeinsam mit Dipl.-VerVw. Delekat diskutierte er mögliche intelligente Verkehrslösungen für mittelgroße Städte im ländlichen Raum. Dabei ging es unter anderem um die Parkplatzsituation am Bahnhof, die Auswirkungen der aktuellen Bahnbrückenrenovierung sowie um Planungen für ein Parkhaus bei den Berufsbildenden Schulen. Delekat wies darauf hin, dass insbesondere zu Wochenmarktzeiten ein innenstadtnahes Parkangebot wichtig sei, etwa für ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität. Positiv bewertete er daher die temporäre Einrichtung eines Bedarfsparkplatzes auf dem ehemaligen Polizeigelände.

Auch gesellschaftspolitische Themen spielten eine Rolle. Prof. Özlem Atay von der Ankara Universität stellte erste Ergebnisse einer Analyse zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland, der Europäischen Union und der Türkei vor. Dabei untersuchte sie kulturelle Rollenbilder und deren Einfluss auf berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Launer ergänzte, dass auch Entscheidungsprozesse stärker berücksichtigt werden müssten: Frauen, die Führungspositionen erreichen möchten, müssten oft bewusst traditionelle Rollenbilder überwinden. Gemeinsam mit internationalen Forscherinnen aus Indien und dem Iran arbeitet das Team derzeit an weiteren Studien zum Empowerment von Frauen.

Im Bereich Bildung präsentierte Dr. Natsuko Uchida von der Ferris University in Japan ein Konzept, mit dem Menschen ohne Programmiererfahrung spielerisch grundlegende Kenntnisse in Coding erwerben können. Das Modell wurde bereits 2019 in Suderburg vorgestellt und inzwischen weiterentwickelt. Schulleiter OStD Stefan Nowatschin zeigte großes Interesse daran, das Konzept an der BBS1 Uelzen zu testen, insbesondere im Rahmen der europäischen Initiative „Digital unterstützte und nachhaltigkeitsorientierte Exzellenzzentren beruflicher Bildung“. Gemeinsam mit OStR Frank Nierath diskutierte er die Ergebnisse mit Schülerinnen und Schülern der Abiturklasse, die unter Leitung des zweiten Schülersprechers Yanith Lemmermann an der Diskussion teilnahmen. Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich zugleich für die Unterstützung des nachhaltigen Lebensmittelautomaten an ihrer Schule, der gesunde Produkte anbietet.

Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten sollen nun weiter ausgearbeitet und im CoSiM Journal, der Online-Fachzeitschrift des Instituts für gemeinnützige Dienstleistungen, veröffentlicht werden. Doktorand Yousseff Al Archi von der Universität Tanger stellte dazu Methoden für systematische Literaturstudien vor, die insbesondere für Forschung zum Management im ländlichen Raum wichtig sind – ein Bereich, zu dem bislang vergleichsweise wenige wissenschaftliche Veröffentlichungen existieren.

 

Onlinekonferenz CoSiM 2024

Für die internationale Onlinekonferenz Conference on Contemporary Studies in Management (CoSiM) konnten erneut renommierte Keynote-Speaker aus verschiedenen Teilen der Welt gewonnen werden. Als Patron und Keynote-Speaker der Konferenz fungierte Prof. Dr. Cihan Cobanoglu von der University of South Florida (USA). Er ist Dekan der School of Hospitality and Tourism Management am Muma College of Business sowie Direktor des M3 Center for Hospitality Technology and Innovation. Cobanoglu gilt international als führender Experte für Hospitality- und Tourismustechnologien und ist Präsident der Association of North America Higher Education International. Darüber hinaus ist er Fulbright Specialist und zertifizierter Hospitality Technology Professional. Als Herausgeber des Journal of Hospitality and Tourism Technology sowie Autor zahlreicher Bücher und wissenschaftlicher Veröffentlichungen zählt er zu den weltweit anerkannten Forschern im Bereich digitaler Technologien im Management.

Ein weiterer Keynote-Speaker war Prof. Dr. Eugene Sadler-Smith von der University of Surrey im Vereinigten Königreich. Der Professor für Organizational Behaviour gehört zu den weltweit führenden Forschern im Bereich Intuition und Entscheidungsprozesse im Management. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen international renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht. Sein jüngstes Buch Intuition in Business, erschienen bei Oxford University Press im Jahr 2023, gilt als wichtiger Beitrag zur aktuellen Forschung über intuitive Entscheidungsprozesse in Organisationen.

Auch Dr. Marta Sinclair von der Griffith Business School der Griffith University in Australien nahm als Keynote-Speakerin teil. Sie ist eine international bekannte Expertin für Intuition in Entscheidungsprozessen, Lernen und Alltagsverhalten. Vor ihrer wissenschaftlichen Karriere sammelte sie umfangreiche Managementerfahrungen in Europa und den USA, unter anderem im Silicon Valley. Sinclair ist Herausgeberin internationaler Handbücher zur Intuitionsforschung und Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen.

Im Bereich Datenanalyse und Informationssysteme sprach Prof. Dr. Kuanchin Chen von der Western Michigan University (USA). Er ist Professor für Computer Information Systems, Direktor des Center for Business Analytics sowie John W. Snyder Fellow an der Universität. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Data Analytics, künstliche Intelligenz, Datenschutz, Online-Verhalten und Mensch-Computer-Interaktion. Chen verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in Forschung, Lehre und Beratung und hat zahlreiche wissenschaftliche Publikationen in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Einen weiteren interdisziplinären Beitrag leistete Prof. Dr. Rania Lampou aus Griechenland. Sie arbeitet im griechischen Bildungsministerium in der Direktion für Educational Technology and Innovation und ist zugleich STEM-Dozentin bei der Greek Astronomy and Space Company. Lampou ist international als Bildungsinnovatorin und STEM-Expertin bekannt und engagiert sich in zahlreichen Projekten zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach international ausgezeichnet, unter anderem als Finalistin des Global Teacher Prize.

 

Live CoSiM Managementseminar 2025 in Uelzen und berlin

Das jährliche Seminar für zeitgenössische Managementforschung (Contemporary Studies in Management – CoSiM) fand auch im Jahr 2025 wieder in Uelzen und Berlin statt. Mitveranstalter war erneut OStD Stefan Nowatschin, Leiter der Berufsbildenden Schulen 1 in Uelzen. Der Bürgermeister der Hansestadt Uelzen, Jürgen Markwardt, fungierte wieder als Schirmherr und lud ins Uelzener Rathaus ein. Für die internationalen Gäste gehörte der Besuch des Hundertwasserbahnhofs in Uelzen zu den Höhepunkten der Veranstaltung. Die Professorinnen und Forscher setzte ihre Reise anschließend nach Berlin fort, um dort die Humboldt-Universität sowie die Universität Potsdam zu besuchen.

Prof. Özlem Atay von der Ankara University untersuchte für Uelzen die Rolle von Intuition bei Entscheidungen im Personalmanagement sowie Möglichkeiten, Managemententwicklungsprogramme für Führungskräfte zu verbessern. Prof. Burcu Tosun von der Atilim University widmete sich aus organisationspsychologischer Sicht der Zusammenarbeit von Managern mit unterschiedlichen Entscheidungsstilen. Batuhan Özkanli, Doktorand an der Loughborough University in Großbritannien, stellte zudem seine Forschung zur sogenannten Deviance-Credit-Theorie vor, die sich mit Abweichungen von Führungskräften gegenüber ihren Mitarbeitenden beschäftigt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerten großes Interesse an einer stärkeren Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen in der Region Uelzen.

Im Mittelpunkt des CoSiM-Seminars standen erneut rationale und intuitive Entscheidungen von Managern. Prof. Launer organisiert dazu eine weitere internationale Folgestudie in 15 Ländern und Sprachen. Diese baut auf früheren Untersuchungen zur Intuition in Uelzen (2018–2022, finanziert von der Europäischen Union und dem Land Niedersachsen) sowie auf einer deutschlandweiten Folgestudie aus dem Jahr 2023 auf. Gemeinsam mit Prof. Fatih Cetin von der Baskent University in Ankara entwickelte Launer einen neuen Ansatz, der drei rationale und neun intuitive Entscheidungsstile im Management (RIDMS) unterscheidet.

 

Forschungssemester rund um die Welt

Im weiteren Verlauf des Jahres 2025/26 reiste Prof. Dr. Markus Launer zu Forschungsaufenthalten in die USA, nach China und nach Taiwan. Dort beschäftigte er sich neben interkulturellen Fragestellungen insbesondere mit aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Robotik. Die Erkenntnisse aus diesen internationalen Kontakten sollen künftig stärker in die Programme und Workshops des Instituts einfließen.

Fazit

Die Fallstudie zeigt damit, dass auch kleinere Regionen eine bedeutende Rolle im internationalen wissenschaftlichen Austausch spielen können, wenn Engagement, Kooperation und Offenheit zusammenkommen. Gleichzeitig wurde Uelzen durch die internationalen Workshops und Konferenzen zu einem wichtigen Treffpunkt für Wissenschaftler aus vielen Ländern.

Das Institut für gemeinnützige Dienstleistungen dient neben Projekten zur Integration von Flüchtlingen und Migranten – gemeinsam mit OStR Frank Nierath und Dipl.-Volkswirt Joachim Delekat – inzwischen auch als Plattform für internationale Forschungs- und Bildungsveranstaltungen. In den vergangenen Jahren fanden verschiedene Managementseminare in Uelzen statt, unter anderem im Ratssaal des Uelzener Rathauses, an den Berufsbildenden Schulen 1 sowie im MyYoga Studio von Nicole Zasendorf-Kinder.

2026 geht die Forschung nun weiter. Diesmal als internationales CoSiM Forschungsinstitut. Launer, Nierath und Delekat wollen mit den internationalen sich auf internationale Forschungsprojekte bewerben und das CoSiM Forschungsjournal ausbauen. Mit Hilfe von KI sollen die neusten Trends in der Forschung aufgespürt und dazu Beiträge verfasst werden

Foto: CoSiM Forschungsinstitut