Frage der Woche bei lünecom: Wie digital sind Firmen mit ihrem Personalmanagement?
Uelzen/Landkreis. Mit der „Frage der Woche“ macht lünecom Entwicklungen rund um Digitalisierung, Glasfaser und regionale Infrastruktur greifbar.
Unternehmen suchen Fachkräfte, organisieren Arbeit über mehrere Standorte und entwickeln ihre Beschäftigten weiter. Dabei wird auch das Personalmanagement digitaler. KI (Künstliche Intelligenz) hilft beim Verfassen von Stellenanzeigen, digitale Systeme verwalten Personaldaten und Weiterbildungen finden zunehmend online statt. Wie sich dadurch die Personalarbeit verändert, war auch ein Thema auf Europas führender Fachmesse für die gesamte Welt der Personalarbeit. Unter dem Motto „Team Human × AI“ kamen letzte Woche knapp 26.000 Besucher, rund 700 Aussteller, Vordenker, Führungskräfte, Personaler und Experten aus verschiedenen Branchen zusammen.
Der Wandel ist bereits messbar. In einer 2026 veröffentlichten Studie geben 74 Prozent der Befragten aus Deutschland an, generative KI zumindest in einzelnen HR-Bereichen oder Pilotprojekten zu nutzen. Doch nur 24 Prozent bescheinigen ihrer Organisation eine hohe Leistungsfähigkeit bei digitalen HR-Lösungen. Für viele Personalabteilungen besteht die nächste Aufgabe also darin, einzelne Anwendungen sinnvoll in ihre Arbeitsabläufe einzubinden und generell auf digitale Wege zu orientieren.
Wie sieht es in der regionalen Wirtschaft aus?
Für Unternehmen in Nordostniedersachsen stellt sich die Frage nach der Digitalisierung ganz praktisch. Uelzen ist insbesondere durch Ernährungswirtschaft, verarbeitendes Gewerbe und mittelständische Betriebe geprägt. Das bedeutet: digitale Bewerbungen, Schichtpläne und Lernangebote und Plattformen müssen in allen Branchen auch über mehrere Arbeitsorte hinweg funktionieren.
Damit solche Anwendungen zuverlässig funktionieren, brauchen Betriebe und Beschäftigte leistungsfähige Datenverbindungen – im Büro, im Homeoffice und an Standorten außerhalb der Städte.
Künstliche Intelligenz und Business-Anwendungen lassen den Bedarf an Netzkapazität weiter stark wachsen. Die dafür notwendige Glasfaserinfrastruktur wächst kontinuierlich. Im Vergleich der Glasfaser-Ausbauzahlen der Bundesländer belegt der Norden weiterhin die Spitzenposition. Laut BREKO-Marktanalyse 2026 lag die Glasfaserausbauquote in Niedersachsen Ende Juni bei 73,4 Prozent, nach 67,2 Prozent ein Jahr zuvor. Bundesweit waren es 62,0 Prozent.
lünecom baut und betreibt Glasfasernetze in Städten und ländlichen Gemeinden. So entstehen vor Ort die täglichen Verbindungen, auf die Unternehmen und das Personalmanagement angewiesen sind.
Die Frage lautet deshalb nicht zwingend, wie viel KI eine Personalabteilung einsetzt oder wie viele digitale Prozesse vorhanden sind. Entscheidend ist, ob Menschen diese Tools sinnvoll nutzen können und ob die digitale Infrastruktur die Basis dafür liefern kann – im Stadtbüro ebenso wie in der Landwirtschaft und dem Betrieb auf dem Land.
Weitere Informationen
Weitere Hintergründe zu Glasfaserinfrastruktur und Digitalisierung gibt es hier: https://luenecom.de/blog
Beratung und Anfragen unter www.luenecom.de/beratung
Foto: Mensch und Maschine als Team – ob Zukunftsthema oder gelebter Arbeitsalltag: Eine Glasfaserinfrastruktur liefert die sichere Basis für schnelle Workflows und die Digitalisierung im Personalmanagement. Bildrechte: ZP Europe 26