Wichtenbeck. Im Fall des tödlichen Angriffs in Wichtenbeck werden neue, erschütternde Details der Tat bekannt. Wie die UEN berichteten, steht ein Familienvater im Verdacht, seine Ehefrau getötet und seine beiden jugendlichen Söhne schwerst verletzt zu haben.
Wie Polizeisprecher Michel Koenemann auf UEN-Anfrage mitteilt, verwendete der Beschuldigte bei der Bluttat in einem Einfamilienhaus keine Schusswaffe. Der Mann ging offenbar mit einem oder mehreren Gegenständen auf seine Familie los und schlug mit solcher Brutalität zu, dass seine Frau tödlich getroffen und von den gerufenen Einsatzkräften mit schweren Verletzungen aufgefunden wurde.
Einer der jugendlichen Söhne erlitt durch den Angriff schwere Verletzungen. Sein Bruder wurde lebensbedrohlich verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert werden.
Ob es möglicherweise eine Vorgeschichte gab, ist jetzt laut Koenemann Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Auch in Richtung eines psychischen Ausnahmezustands werde ermittelt.
Fest steht, dass sich der Beschuldigte widerstandslos festnehmen ließ. Er ist unverletzt. Auch ein Nachbar, der den Familienvater fixiert hatte, kam ohne Verletzungen davon.
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