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Mehrere Polizeieinsätze beim Marsch des rechten Netzwerks „Gemeinsam für Deutschland“ durch Uelzen

  • Subtitle: Uelzen

Uelzen. Damit war zu rechnen: Der Marsch des rechten Netzwerks „Gemeinsam für Deutschland“ („GfD“) am heutigen Samstagnachmittag durch die Uelzener Innenstadt war von mehreren Polizeieinsätzen begleitet. Etwa 60 "GfD"-Marschierer sahen sich einer deutlich größeren Gruppe von Teilnehmern einer Gegendemonstration gegenüber,  zu der das Uelzener Bündnis für Demokratie und Toleranz aufgerufen hatte (Uelzener Nachrichten berichteten bereits am Mittwoch).

Startpunkt der Gegendemo war der Herzogenplatz. Dass genau dort über Nacht von Unbekannten stinkende Buttersäure ausgekippt wurde, war das erste unschöne Zeichen für den anstehenden Tag.

Am heutigen Samstag gab es mehrere Blockaden auf dem Weg der "GfD"-Sympathisanten, die sich vom Hammersteinplatz aus auf den Weg in die Innenstadt gemacht hatten. Mehrfach griff die Polizei, die mit starken Kräften und vielen Mannschaftswagen angerückt war, resolut durch. 

Bei der Kundgebung auf dem Herzogenplatz machte das Bündnis für Demokratie und Toleranz deutlich: "Unter dem Deckmantel des Friedens verbreitet GfD rechte, verschwörungsideologische und antidemokratische Inhalte." Wie die Uelzener ebenfalls bereits berichten, hat auch der Hamburger Verfassungsschutz die Einschätzung gewonnen: "Wer mit GdF marschiert, muss sich darüber im Klaren sein, auch mit Extremisten zu marschieren."

Fotos: privat