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Blaulicht

Am Tag nach dem schweren Brand beim SV Holdenstedt wird das Ausmaß des Schadens deutlich

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Von Michael Michalzik

Holdenstedt. Einen Tag nach dem schweren Brand beim SV Holdenstedt (UEN berichteten) wird das Ausmaß des Schadens deutlich: Das Feuer hat im Gebäude mit den Umkleidekabinen gewütet. Erst vor zwei Jahren war dort aufwändig saniert worden. Jetzt liegt beißender Brandgeruch in der Luft, ein Raum ist völlig zerstört, Teile des Dachs sind eingestürzt. Und: Deutlich sind Spuren eines versuchten Aufbruchs an einer Metalltür erkennbar.

Alarmiert wurde die Feuerwehr am gestrigen Mittwoch um 8.20 Uhr. 30 Einsatzkräfte konnten das Schlimmste verhindern. Offen ist derzeit, ob das Feuer mit dem ungebetenen Besuch im Zusammenhang steht. „Die Ermittlungen laufen derzeit noch“, erklärt Polizei-Pressesprecher Kai Richter auf Anfrage der Uelzener Nachrichten.

Ein Vereinsmitglied betont im Gespräch mit den UEN: Auch am eigentlichen Vereinsheim, weiter hinten als die Umkleiden auf der malerischen Anlage gelegen, habe jemand bei mehreren Türen versucht, sich Zutritt zu verschaffen. Mit roher Gewalt wurde unter anderem eine massive Türklinke abgerissen. Ganz offenbar wurde nichts gestohlen.

Ein Zufall? Mitte Januar brachen Unbekannte beim SC Uelzen auf der Anlage am Fischerhof ein. Auch dort wurde nichts gestohlen, nur Schaden angerichtet. Einige Tage später wurde im Vereinsheim des TuS Wieren eingebrochen. Die Tür wurde mit einer Betonplatte eingeworfen, die Eindringlinge randalierten in den Räumen.

Wie die Polizei heute berichtet, hat sich in Holdenstedt vor kurzem eine weitere Straftat ereignet: Unbekannte beschädigten im Zeitraum vom 26.01.2026, 12:00 Uhr, bis zum 28.01.2026, 13:30 Uhr, mehrere Fensterscheiben des früheren Museums in Holdenstedt. Es entstand ein Sachschaden von rund 4.000 Euro. Die Ermittlungen dauern an. 

Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.

Fotos: Michalzik