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Blaulicht

Feuer im Keller: Brandschützer müssen fast 200 Meter Schlauchstrecke legen

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Thielitz. B2 - Feuer/Rauchentwicklung im Keller eines Wohnhauses lautete das Alarmstichwort am Sonntag um 12.17 Uhr für die Feuerwehren aus Bad Bodenteich und Kattien. Im Feuerwehrgerätehaus in Kattien ankommende Kammeraden bestätigten die Lage, da sie zuvor an der Einsatzstelle vorbeigefahren waren. 

Beim Eintreffen am Brandort in Thielitz hatte der ersteintreffende stellvertretende Gemeindebrandmeister schon mit der Lageerkundung begonnen und die betroffene Eigentümerin betreut. Diese hatte bereits eigene Löschversuche unternommen und wurde zur weiteren Untersuchung an den Rettungsdienst übergeben. Der erste Angriffstrupp wurde unter schwerem Atemschutz in den betroffenen Keller zur Brandbekämpfung vorgeschickt. Ein Feuer war laut Polizei in einem Plastikkorb entstanden.

Gleichzeitig erfolgte eine weitere Lageerkundung, und nächste Einsatzschritte wurden befohlen. So galt es für einen weiteren Trupp, das mittels Schuttmulde aus dem Keller geschaffte Brandgut vollständig abzulöschen. In der Zwischenzeit wurde auch der Überdrucklüfter in Stellung gebracht, um den Brandrauch aus dem Kellergeschoss zu drücken. Da die Einsatzstelle einige Meter von der Ortsverbindungsstraße zurück lag, musste die Wasserversorgung über fast 200 Meter zwischen dem Tanklöschfahrzeug aus Kattien und dem nächsten Hydranten hergestellt werden. 

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bodenteich stellten zum einen weitere Atemschutzgeräteträger und zum anderen betrieben sie den inzwischen hergestellten Hygieneplatz. Durch das umsichtige Vorgehen der mit den Löscharbeiten beauftragten Trupps wurden bei diesem Einsatz nur etwa 200 Liter Wasser benötigt. Nach gut einer Stunde war der Einsatz soweit abgearbeitet, dass die Feuerwehren ihre Materialien wieder zurückbauen und in die Gerätehäuser einrücken konnten. 

Im Einsatz waren 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren, der Rettungsdienst und die Polizei. Laut Polizei entstand kein großer Gebäudeschaden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Text/Fotos: Feuerwehr Kattien, Zusatzinfos: Polizei