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Landkreis Uelzen

Zukunft der A39: Heute noch kein Urteil

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Uelzen/Landkreis. Am heutigen Dienstag wird es noch kein Urteil in Sachen A39 geben: Wie das Nachrichtenportal RegionalHeute berichtet, wird mit einem Urteilsspruch erst am 8. Juli gerechnet.

Seit dem heutigen Dienstag verhandelt das Bundesverwaltungsgericht über Weiterbau der A39 (UEN berichteten: https://www.uelzener-nachrichten.com/lokales/10040-tag-der-entscheidung-naechste-woche-befindet-das-bundesverwaltungsgericht-ueber-den-weiteren-ausbau-der-a39?highlight=WyJhMzkiXQ==). Ein Urteil war heute für möglich gehalten worden, weil das Gericht nur einen Verhandlungstag angesetzt hatte.

Wie berichtet, hatte die BUND-Ortsgruppe Gifhorn 2024 eine weitere Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eingereicht und damit den Weiterbau der Autobahn im Landkreis Gifhorn von Weyhausen bis Ehra zunächst verhindert. Das ist der südlichste von 7 Bauabschnitten, direkt nördlich der Stadt Wolfsburg.Doch schon kurz nach Verhandlungsbeginn heute um 9 Uhr morgens wurde laut RegionalHeute verkündet: Das Urteil sei heute nicht mehr zu erwarten. Das Verfahren sei zu komplex, um es direkt nach der Verhandlung zum Abschluss zu bringen, erklärte ein Pressesprecher des Bundesverwaltungsgerichts gegenüber regionalHeute.de. Die Richter nannten aber einen konkreten Termin: Demnach werde das Urteil in dem Verfahren am 8. Juli um 11 Uhr verkündet. Weitere Verhandlungstage wird es bis dahin nicht mehr geben. Die heutige Verhandlung, die jetzt kurz vor 15 Uhr noch immer läuft, wird reichen.

Der BUND hatte in der Vergangenheit 2019 bereits erfolgreich gegen die nächste Ausbaustufe der A39 geklagt. Nachdem die Straßenbaubehörde den Planfeststellungsbeschluss überarbeitet hatte, klagte der Umweltschutzverband 2024 erneut. Diese Sache wird zur Stunde in Leipzig verhandelt. Die A39 soll Wolfsburg bis nach Lüneburg führen - größtenteils durch den Landkreis Uelzen.

Foto: Bundesverwaltungsgericht