Hillmer: „Rot-Grünes Landesgesetz verhindert Bestandsregulierung von Wölfen!“
Hannover/Uelzen. „Die Änderungen, die die rot-grüne Regierungsmehrheit im Landtag im niedersächsischen Jagdgesetz beschlossen haben, bleiben weit hinter den Möglichkeiten zurück, die das neue Bundesrecht für die Bestandsregulierung von Wölfen eröffnet. Das ist unverantwortlich und realitätsverweigernd“, empört sich der Uelzener CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Hillmer.
Hillmer macht deutlich: „Die Zahl der Wölfe verdoppelt sich alle drei Jahre in Niedersachsen - auch in Uelzen - und der günstige Erhaltungszustand ist längst übererfüllt. Aber SPD und Grüne kassieren im Landesgesetz, das sie jetzt beschlossen haben, die Jagdzeiten zur Bestandsregulierung aus dem Bundesgesetz wieder ein. Ministerpräsident Lies begeht Wortbruch, weil er bei vielen Gelegenheiten – auch bei seinem Besuch in Uelzen - betont hat, dass Niedersachsen die Spielräume des Bundes maximal ausschöpfen werde. Leider macht die rot-grüne Mehrheit das genaue Gegenteil und schließt das Bestandsmanagement im Landesgesetz wieder aus. Nach Bundesgesetz ist ab 1. Juli eine Jagdzeit zur Bestandsregulierung vorgesehen - in Niedersachsen leider nicht.“
„Die Konflikte mit dem Wolf gehen von jetzt an voll auf das Konto der Grünen und der SPD. Ausbaden müssen es wieder die Menschen im ländlichen Raum. Die Kollegen Putzier und Leddin haben einmal mehr gegen die Interessen unseres Landkreises gestimmt“, so Hillmer.
Er betont: „Die CDU-Landtagsfraktion hat konkrete Änderungsvorschläge eingereicht, für die wir uns auch gegen den rot-grünen Widerstand mit Nachdruck weiterhin einsetzen werden. Der günstige Erhaltungszustand des Wolfes ist in Niedersachsen ohne Frage erreicht. Im ländlichen Raum, so wie im Kreis Uelzen, sind wir längst an dem Punkt, an dem der Bestand gezielt reduziert werden muss. Statt grüner Wolfsromantik muss beim Wolfsmanagement die Sicherheit der Menschen und der Schutz der Weidetiere Vorrang haben."