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Wirtschaft

Volksbank Uelzen-Salzwedel, Volksbank Lüneburger Heide und Bremische Volksbank Weser-Wümme nehmen Gespräche über mögliche Fusion auf

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Uelzen/Salzwedel. Die Volksbank Uelzen-Salzwedel eG hat gemeinsam mit der Volksbank Lüneburger Heide eG und der Bremische Volksbank Weser-Wümme eG Gespräche über eine mögliche Fusion aufgenommen. Ziel der Gespräche ist es, die Chancen eines gemeinsamen Weges zu prüfen und damit die Zukunftsfähigkeit der drei genossenschaftlichen Institute langfristig weiter zu stärken. Alle drei Banken führen diese Gespräche aus einer wirtschaftlich starken Position heraus.

Hintergrund für die Gespräche ist, dass sich die Herausforderungen für Banken spürbar verändern: Digitalisierung, Fachkräftemangel, regulatorische Anforderungen und die demografische Entwicklung erfordern zunehmend Investitionen, Spezialisierung und wirtschaftliche Stabilität. Gemeinsam mit ihren Partnerbanken sieht die Volksbank Uelzen-Salzwedel eG die Möglichkeit, diesen Herausforderungen noch besser zu begegnen und gleichzeitig regionale Nähe zu sichern.

Mit der Fusion würde für den Wirtschaftsraum zwischen Bremen, Hamburg und Hannover ein noch attraktiverer regionaler Finanzierungspartner entstehen, der lokale Marktkenntnis mit noch größerer Leistungsfähigkeit verbindet. Dazu gehören moderne Angebote, mehr Spezialwissen, schnellere und kundennah begründete Kreditentscheidungen sowie größere Finanzierungskraft.

Die Volksbank Uelzen-Salzwedel eG ist seit ihrer Gründung eng mit ihrer Region verbunden. Für viele Menschen ist sie weit mehr als ein Finanzinstitut – sie begleitet Familien, Unternehmen, Vereine und Kommunen häufig über Generationen hinweg. Gerade deshalb versteht die Bank die Aufnahme von Fusionsgesprächen als aktiven Schritt zur langfristigen Sicherung regionaler Stärke. „Die zentrale Frage für uns lautet nicht, wie wir die Vergangenheit bewahren, sondern wie wir sicherstellen, dass auch kommende Generationen auf eine starke regionale Genossenschaftsbank vertrauen können“, erklärt Matthias Gericke, Vorstand der Volksbank Uelzen-Salzwedel. „Deshalb prüfen wir diesen Schritt aus Verantwortung für unsere Mitglieder, Kundinnen und Kunden sowie unsere Region.“

Entscheidend bleibt für die beteiligten Häuser der gemeinsame Anspruch, regionale Nähe und genossenschaftliche Verantwortung in einer größeren Organisation zu bewahren. Eine mögliche fusionierte Bank soll daher die Besonderheiten aller Regionen bewahren und unterschiedliche Perspektiven unter einem gemeinsamen Dach vereinen. Daher verfolgen die Gespräche ausdrücklich das Ziel, die Verwurzelung in den Regionen zu erhalten und dauerhaft abzusichern. „Heimat bleibt nicht erhalten, weil alles so bleibt, wie es ist. Heimat bleibt erhalten, wenn sie die Kraft besitzt, sich weiterzuentwickeln“, betont Vorstand Carsten Mielke. „Genau unter diesem Gedanken führen wir die Gespräche.“

Es würde eine Bank mit rund 8,0 Mrd. Euro addierter Bilanzsumme entstehen und damit eine der größten VR-Banken in Norddeutschland. Diese Stärke zeigt sich auch in rund 5,6 Mrd. Euro bilanziellem Kundenkreditvolumen, rund 5,9 Mrd. Euro bilanziellen Kundeneinlagen, einer guten operativen Ertragskraft sowie einer starken Eigenkapitalbasis alle drei Banken. Gemeinsam mit knapp 1.000 Mitarbeitenden, 45 Filialen und rund 124.000 Mitgliedern entstünde damit eine Bank, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und regionale Nähe noch stärker miteinander verbinden kann.

Die neue Bank soll nach aktuellem Stand Volksbank Bremen Lüneburger Heide eG heißen. Juristisch aufnehmendes Institut wird die Volksbank Lüneburger Heide eG sein. Als Verwaltungssitze sind Winsen (Luhe) und Bremen vorgesehen, ergänzt um Volksbankhäuser in den Regionen, unter anderem in Uelzen und Sottrum. Auch für die künftige Organstruktur gibt es bereits erste Eckpunkte. In Vorstand und Aufsichtsrat der fusionierten Bank sollen Vertreter aller drei Fusionspartner berufen werden.Mit der Aufnahme der Fusionsgespräche beginnt ein Prüfprozess. Die Volksbank Uelzen-Salzwedel eG wird ihre Mitglieder, Vertreter, Mitarbeitenden und die Öffentlichkeit transparent über die weiteren Schritte informieren.

Foto (Volksbank Uelzen-Salzwedel, v. l. n. r.): Detlev Herrmann (Bremische Volksbank Weser-Wümme eG), Matthias Gericke (Volksbank Uelzen-Salzwedel eG), Matthias Dittrich (Bremische Volksbank Weser-Wümme eG), Carsten Mielke (Volksbank Uelzen-Salzwedel eG), Ulf Brothuhn (Bremische Volksbank Weser-Wümme eG), Manuel Harmening (Volksbank Lüneburger Heide eG), Stefan Hunsche (Bremische Volksbank Weser-Wümme eG), Ulrich Stock (Volksbank Lüneburger Heide eG).