Uelzen/Bad Bevenen. Vor „Schockanrufen“ und dem „Enkeltrick“, aber auch vor Anrufen von falschen Beamten warnt aktuell die Polizei in der Region mit Nachdruck. Nachdem sich in den Landkreisen Lüneburg und Uelzen erneut mehr als halbes Dutzend zum größten Teil ältere Bürgerinnen und Bürger bei der Polizei meldeten und von verschiedenen betrügerischen Anrufen berichteten, bitten die Beamten um Sensibilität.
Während es in der Region Lüneburg falsche Polizeibeamte waren, die diverse ältere Menschen per Telefon kontaktierten und versuchten, diese auszufragen, waren es in Bad Bevensen und Uelzen abermals angebliche Ärzte und Krankenhausmitarbeiter, die angaben, dass ein Angehöriger schwer erkrankt sei und man dringend ein Medikament benötige.
Dieses Medikament müsse eingeflogen werden und koste 70.000 bis 90.000 Euro. Die Angerufenen gingen nicht darauf ein und verständigten die Polizei. Die Maschen der Betrüger sind nicht neu, werden jedoch immer wieder aktualisiert. Dabei sind die professionellen Täter im gesamten Norddeutschen Raum aktiv und wechseln fast täglich die Region.
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