In der Nacht zu Montag, 6. Februar, bohrt ein Unbekannter das Tor zur Tiefgarage des Uelzener Amtsgerichts an, leitet Propangas mit einem Schlauch in den Innenraum. Umsichtige Mitarbeiter bemerken den Geruch, lüften und alarmieren die Polizei. Die Sache geht glimpflich aus.
Bleibt die Frage: War es der ungeschickte Versuch eines Spinners oder ein geplanter Anschlag? Die Polizei nimmt die Sache nicht auf die leichte Schulter und ermittelt nach wie vor wegen versuchter Herbeiführung einer Explosion, wie Pressesprecher Kai Richter auf Anfrage der Uelzener Nachrichten mitteilt. Unter anderem ermittelt der polizeiliche Staatsschutz: „Es kann von bis sein. Wir gehen der Sache weiter auf den Grund, DNA-Spuren und Fingerabdrücke wurden gesammelt.“ Ein Bekennerschreiben sei nicht gefunden worden. Die Arbeit der Polizei werde fortgesetzt. mm
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